So der Name einer Kampagne gegen Homophobie, die derzeit auf Facebook die Runde macht. Initiiert von einer Gruppe, bestehend aus Ehrenamtlichen des CSD Rostock e.V., sind Motive entstanden, die zum Nachdenken über das Thema animieren sollen. Fast 900 Menschen im Facebook klickten innerhalb von 10 Tagen „Gefällt mir“, täglich kommen weitere dazu und tragen diese Kampagne durch die Onlinewelt, fast die Hälfte spricht darüber und kommentiert Beiträge.

„Gerade jetzt, da Homophobie wieder spürbarer wird z.B. in Binz auf Rügen, wo dem Verein Regenbogen e.V. ein Infostand auf dem Seebrückenvorplatz am 17. Mai, dem Internationalen Tag gegen Homophobie untersagt wurde, in Russland sich Gesetze gegen die Menschenrechte richten und das Sprechen über Homosexualität in der Öffentlichkeit sowie an Schulen untersagen, ist es aus unserer Sicht dringend notwendig deutliche Zeichen zu setzen, um zu verdeutlichen, dass Homophobie nur schadhaft sein kann!“ so ein Verantwortlicher der Kampagne. In Rostock und Mecklenburg Vorpommern finden sich momentan Postkarten in Flyer-Aushängen. Da sich auch Kneipen, Studentenclubs sowie Diskobetreiber bei der Kampagne melden und Plakate abfragen, sind jetzt auch diese in der Öffentlichkeit zu sehen. Online sind die Motive auch in vielen weiteren Sprachen verfügbar, so beispielsweise in russisch, ungarisch oder hebräisch. Auf den monatlich neu erscheinenden Motiven kann jeder sein Gesicht zeigen. Auch prominente Persönlichkeiten sowie Politiker haben sich für die Kampagne interessiert. Sie wollen ein starkes, drastisches Zeichen gegen Homophobie setzen und stellen sich als Gesicht der Kampagne zur Verfügung.

Homophobie - nein Danke!